Mykotherapie / Heilen mit Pilzen

 

Die Pilzheilkunde wird zunehmend beliebter und gewinnt an Bedeutung, lassen sich doch mit Hilfe der Heilpilze vielfältige Erkrankungen  ganzheitlich, individuell und natürlich behandeln. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden  schon seit vielen Jahrhunderten Pilze zur Therapie eingesetzt. Die meisten der Pilze denen heute eine Heilwirkung zugeschrieben wird, kommen aus dem asiatischen Raum.


Heilpilze wirken ganz natürlich. Sie enthalten eine Vielzahl an ernährungsphysiologisch und pharmakologisch wichtigen Inhaltsstoffen. Und sie besitzen ein großes Spektrum an wissenschaftlich nachgewiesenen therapeutischen Möglichkeiten.

Wichtige Heilpilze sind

Der Mandelpilz (Agaricus blazei murrill),  stärkt  u.a. das Immunsystem.
Das Judasohr (Auricularia) gilt u.a. als Blutverdünner.
Der Schopftintling (Coprinus comatus) findet u.a.  Verwendung bei Diabetes mellitus.
Der Raupenpilz (Cordyceps) unterstützt  u.a. die Nierenfunktion, steigert die Leistungsfähigkeit.
Der Schmetterlingsporling (Coriolus) stärkt u.a. das Immunsystem und hemmt die Tumorbildung
Der Igelstachelbart (Hericium) wird u.a. eingesetzt bei Magen- und Darmproblemen.
Der Klapperschwamm (Maitake) wird u.a. bei Bluthochdruck und zur Gewichtsreduktion eingesetzt.
Der Eichhase (Polyporus) wirkt harntreibend und  stärkt u.a. das lymphatische System
Der Glänzende Lackporling (Reishi) gilt als Pilz des langen Lebens.
Der Shiitake beugt u.a. Gefäßschäden vor.

Heilpilze stabilisieren das Immunsystem, hemmen das Tumorwachstum und haben zellerneuernde Wirkung. Ihre therapeutische Bedeutung wächst in der Immuntherapie, bei Krebserkrankungen, Allergien und Entzündungen im Verdauungstrakt und an der Haut.
Auch bei typischen Wohlstandserkrankungen wie Übergewicht, Diabetes, Gicht, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck und Herz-/Kreislauferkrankungen werden Heilpilze zur Prävention und zur Therapie eingesetzt.